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Make-up Master Part I

Ein Spiegel, ein Tisch voller bunter Schminkalien und ein Idealbild im Kopf. „So möchte ich aussehen!“  sage ich mir vor. Aber schon bei der Grundierung scheitere ich oft an der Wahl eines passenden Make-ups. Flüssig, cremig oder doch Mousse? Aber egal welches Make-up ich verwenden würde, es kommt laut Visagisten immer auf die Auftragetechnik, die Deckkraft und natürlich auf den Hauttyp an. Zu viele Faktoren für meinen Geschmack. Aber Eins nach dem Anderen:

 

Wie findet man eigentlich das perfekte Make-up für seinen Teint? Reicht auch eine getönte Tagescreme? Was ist richtig für meinen Hauttyp?

 

Genau wie bei der Wahl einer passenden Tagescreme stellt man erst fest ob man zu trockener, talkiger oder zur typischen Mischhaut neigt. So kann man gleich einige Produkte für sich ausschließen. (Falls ihr nicht genau wisst zu was ihr neigt, fragt eure Kosmetikerin oder euren Hautarzt.)

 

Trockene Haut: Make-up mit hohem Feuchtigkeitsgehalt empfehlenswert. Auch Mousse Make-up ist eine Möglichkeit, sofern ihr regelmäßig die Gesichtshaut peelt und fleißig cremt. Von sehr ölhaltigen Cremes ist ab zu raten. Solltet ihr zusätzlich sehr sensible Haut haben, achtet darauf, dass keine Konservierungsstoffe oder sehr allergene Ätherische Öle oder Parfum im Make-up enthalten sind.

 

Tipp: Ever Fresh Make-up von Maybelline, Aquaradiance Foundation von Biotherm

 

Talkige Haut: Ein mattendes Fluid oder Mousse Make-up sind hier genau das richtige. Dennoch sollte die Grundierung nicht zu dick aufgetragen werden, da sonst die Poren verstopfen. Wichtig ist auch, dass die vorher aufgetragene Tagespflege nicht zu öl-haltig ist, damit euer Teint nachher nicht glänzt.

 

Tipp: Pure Make-up Mineral von Maybelline, Ideal Finish Mousse Matt Foundation von Nivea

 

Mischhaut: Da man hier besonders zu talkigen oder trockenen Stellen in der bekannten T-Zone neigt, empfiehlt sich hier ein Fluid Make-up, dass gegebenenfalls mattiert. Wenn ihr besonders empfindlich auf Make-up reagiert, achtet auch hier auf allergene ätherische Öle oder Parfum und Konservierungsstoffe in den Produkten.

 

Tipp: Dream Satin Liquid Make-up von Maybelline, Light Reflecting Foundation von BeYu

 

Generell gilt: Eher helleres als dunkleres Make-up. Damit ihr nicht „angemalt“ ausseht, wählt einen Ton, der bei Tageslicht (!) am ehesten eurem Teint entspricht. Gegebenenfalls wählt lieber einen halben Ton heller, da das Make-up meist noch ein wenig nachdunkelt. Testet das Make-up am besten direkt an Wange am Übergang zum Hals, nicht, wie oft propagiert, am Handrücken oder –gelenk. Für den Concealer gilt: Immer einen Farbton heller als der eigene Teint.

 

Beim Auftragen des Make-ups achtet darauf, dass ihr nicht zu viel auftragt, da die Poren verstopfen könnten und die Grundierung wie eine Maske wirkt. Weniger ist mehr!
Verteilt das Make-up mit den Fingern oder einem sauberen Schwämmchen auf der Haut. Klopft es leicht in die Haut ein, so dass alles perfekt abgedeckt wird und die Poren ein wenig unsichtbarer werden. Achtung: Ränder-Gefahr! Achtet darauf, dass ihr das Make-up gleichmäßig an den Wangenrändern und am Kinn verteilt, dass keine dunklen Ränder entstehen.

 

Plagen Euch auch mal Unreinheiten, achtet auf eine gute Reinigung und desinfizierte Finger und Schwämmchen, wenn ihr mit Kosmetik arbeitet, denn hier können weitere Bakterien an die Haut gelangen. Verwendet einen Concealer, Abdeckstift oder ein deckendes Puder um die ungeliebten Stellen ein wenig verschwinden zu lassen. Aber auch hier aufpassen: Weniger ist mehr! ;)

 


Redaktion: Janna

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