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9:30 Uhr – Zahnarzttermin. Schon der Geruch der Praxis lässt einen auf der Ferse wieder kehrt machen. Im Wartezimmer die mehr oder weniger attraktiven Abbildungen von missratenen und auf Hochglanz polierten Beißerchen an der Wand. Da überlegt man meist, wie oft und lange der abgebildete Patient auf dem ungeliebten Stuhl sitzen musste.
Um sich diese Prozeduren weitestgehend zu ersparen hat die Kosmetik- und Gesundheitsindustrie verschiedenste Produkte entwickelt, die ganze Regalreihen füllen. Von der stinknormalen Zahnpasta über Whitening Creme zu den verschiedensten Arten von Zahnbürsten und Mundwassern. Wieder die Frage: Welches Produkt bringt die besten Ergebnisse und ist gut für meine Zähne?
Im Test der Stiftung Warentest liegen die normalen Zahncremes alle im sehr gut bis gut Feld. Selbst die Zahnpasten der Discounter werden in diesem Bewertungsrahmen eingeordnet. Allerdings immer mit verschiedener Abrasivität. Das bezeichnet den Abrieb des Zahnschmelzes durch das Produkt. Man sollte darauf achten, dass dieser „niedrig“ bis „mittel“ ist um den Schutzmantel der Zähne nicht nachhaltig zu schädigen. Testsieger der 18 getesteten Pasten ist Odol-med 3 40plus.
Viele der Zahnpflegeprodukte enthalten mittlerweile Fluoride und Mikrokristalle, die das schonende Weißen der Zähne unterstützen sollen. Vorreiter ist auch hier Odol Med 3 mit seinen Whitening Zahncremes „Extra White“ und „Samtweiß“. Diese sind für Raucher, Kaffe- und Teetrinker besonders empfehlenswert, da sie Verfärbungen nach und nach schonend entfernen. Alternativ ist Colgate Sensation White zu empfehlen, die auch einen mittleren Abrieb aufweist.
Die Unternehmen bieten zur optimalen Aufhellung der Zähne ganze Produktserien an, die neben Zahnpasta auch Zahngel, Mundspülung und speziell dafür entwickelte Bürsten enthalten. Allerdings ist von der übermäßigen Nutzung abzuraten, da auch das auf Dauer schädlich sein kann. Zudem empfindliche Zähne es noch weniger danken.
Doch nicht nur Cremes und Gels versprechen weißere Zähne. Das Bleeching für zu Hause gibt es in Form Streifen. Die Anwendung über 14 Tage soll sichtbar hellere Zähne bringen und den Zahnschmelz schonen. Dennoch wurden neun Bleechingmittel für den Heimgebrauch von der Stiftung Warentest nur mit „gut“ bewertet. Testsieger, mit der Note 2,1, sind die Blend-a-med Whitestrips. Die Folien werden jeden Tag für 30 Minuten auf die oberen und unteren Vorderzähne aufgeklebt. Der Effekt hält, je nach Ernährung und Mundpflege bis zu sechs Monate. Allerdings ist bei sehr empfindlichem Zahnfleisch von der Nutzung abzuraten, da sich Reizungen ergeben können. Kronen, Veneers oder Füllungen werden mit diesen Streifen jedoch nicht aufgehellt.
Redaktion: Janna



